Wegbegleitung & Geomantie - Erkenntnisarbeit & Wunder

Introperspektive vs. Extroperspektive

Die Welt in der wir uns bewegen ist dualistisch aufgebaut. All unser Verstehen basiert auf Glaubenssätzen.  Wir leben scheinbar in einer dualistischen Welt, eine Welt der Gegensatzpaare, und eine Welt unserer eigenen Projektionen.
In der Schöpfung selber ist die Dualität aufgehoben. Das, was uns als Gegensatzpaar erscheint, sind lediglich zwei verschiedene Aspekte von dem Selben. Leben kann ohne Tod nicht existieren, weil sich das, was wir als Leben bezeichnen, gerade erst durch den Tod erfahrbar, erlebbar wird.

So glauben wir auch, dass das, was uns im Äußeren begegnet nichts, mit unserem Inneren zu tun hat. Aber es ist genau umgekehrt.


Das was in uns ist, projezieren wir unbewusst nach außen in die Welt und wird somit zu unserer eigenen Lebenserfahrung.
Somit gibt es eigentlich zwischen dem Inneren und Äußeren keinen Unterschied, und das Gegensatzpaar verschmilzt zur Einheit auf lediglich unterschiedlichen Projektionsflächen.
Genau genommen ist es noch radikaler, wenn uns bewusst wird, dass unser Leben eigentlich nur im Inneren stattfindet, allerdings sehr unbewusst.
Wenn sich in unserem täglichen Dasein etwas ereignet, findet der größte Teil davon in unserem Inneren als Reaktion und Verarbeitungsprozess statt. Dabei greifen wir auf frühere Erfahrungen zurück, die auch in unserem Inneren gelagert sind, projezieren in die Zukunft, ebenfalls ein innerer Prozess, um dann zu reagieren/agieren. Der äußere Vollzug ist so zu sagen eine Übersetzung unserer inneren Prozesse, womit wir letztendlich eine Reaktion bei unserem Gegenüber hervorrufen, die den gleichen inneren Prozessen unterliegt. Aber in diesem Moment reagiert der Gegenüber auf unsere Handlung als Ausdruck unseres bewussten und unbewussten Inneren. Dadurch werden wir genau in diesem Moment zum Schöpfer unserer eigenen Realtität, die sich im Außen manifestiert.
Der größte Teil der inneren Prozesse findet dabei unbewusst und automatisch statt. Selbst bei Entscheidungen die wir treffen, und von denen wir glauben, dass wir das bewusst tun, reagieren wir auf Muster und Glaubenssätze, die wir uns in früheren Jahren oder sogar früheren Leben erworben haben.